Heinz Gerlach » Heinz Gerlach manipuliert und schadet Anlegern

Heinz Gerlach manipuliert und schadet Anlegern

Ein Bericht von Ralf Schubert (85.214.*.*) am 02.07.2009 um 04:02:6 Uhr verfasst. Die Bewertung als klassische Schulnote zu "Heinz Gerlach": 6 (Ungenügend)

Heinz Gerlach ist bezahlter PR-Unternehmer und Etikettenschwindler, aber kein Anlegerschützer. Finanzhäuser, die mit ihm kooperieren, kommen bei seinen Ratings gut weg – und zwar unabhängig von ihrer Solvenz und ihrer Strategie. Wer ihm keinen Beratervertrag erteilt, den versucht er über seinen „Direkten Anlegerschutz“ fertig zu machen – ebenfalls unabhängig von den Erfolgsaussichten eines Fonds. Sein mieser Trick: Gerlach vermarktet sich immer noch als unabhängiger Anlegerschützer. Das ist er aber nicht.

Im Laufe der Jahrzehnte hat er es durch geschickte Medienstrategie geschafft, sich als Mann der kleinen Leute darzustellen. Doch seine Ratings sind alles andere als uneigennützig. Anleger, die ihm vertrauen, riskieren viel. Denn Heinz Gerlach ratet nur seine Kunden gut, und die können schon einmal reihenweise den Bach herunter gehen. Bei Aufina fielen 7000 Anleger u.a. auch auf seine Empfehlung hinein und verloren insgesamt 13 Millionen Euro. Schlimmer noch erging es Investoren bei Falk Immobilien, Rosche Finanz und der Bankgesellschaft Berlin. Ihr Geld war weg, doch Gerlach strich sagenhafte Beraterhonorare ein, weil er die Anleger auf die (falsche) Fährte gelockt hatte. Schaden: Mehrere hundert Millionen Euro.