Heinz Gerlach » Heinz Gerlachs perfide Methode
Heinz Gerlachs perfide Methode
Ein Bericht von Luise Kranz (212.24.*.*) am 13.07.2009 um 04:50:34 Uhr verfasst. Die Bewertung als klassische Schulnote zu "Heinz Gerlach": 6 (Ungenügend)
Gerlach berichtet in seiner Postille aggressiv, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt (was sie tun muss) und initiiert über seine Medienkontakte eine breite Presseberichterstattung. Folge: Rufschädigung, auch wenn die Ermittlungen nach einigen Wochen ergeben, dass der Angezeigte eine weiße Weste hat.
Gerlach schlägt seine Gegner damit nicht nur schwer an, weil die Berichte über staatsanwaltliche Ermittlungen in den Köpfen der potenziellen Anleger bleiben. Er sendet auch das Signal an den Markt aus, wie gefährlich es ist, sich nicht von ihm beraten zu lassen.
Zum Beleg ein Beispiel: Die Fundus-Gruppe zeigte Heinz Gerlach wegen „vollendeten Kapitalanlagebetruges“ an. Sofort berichtete er darüber, ohne zu erwähnen, wer die Staatsanwaltschaft in die Spur gesetzt hatte und lancierte die Emittlungen an die Presse.
Zwei angesehene Wirtschaftsprüfungsgesell schaften widerlegten in Gutachten unabhängig voneinander Gerlachs Vorwürfe, und die Staatsanwaltschaft Köln wies die Anzeige zurück. Gleichzeitig untersagte das Landgericht Hamburg dem angeblichen Anlegerschützer, seine Verunglimpfungskampagne fortzusetzen. Doch das nahm natürlich kaum noch jemand zur Kenntnis. Der von Heinz Gerlach beabsichtigte Schaden war eingetreten.